Support und Gemeinschaft der sicheren Geburt

aberwehe! ist ein Nischenblog, ein kleiner freier Platz in einer hohen Mauer. Dass die Mauer sehr hoch ist, erfahre ich täglich.  aberwehe! ist auch ein Teil einer Subkultur. Die Autorenbeiträge von Elternstimme sichere Geburt drehen sich vorrangig um ein Thema: das Gebären.
Es geht um Selbstbestimmung, Wahlfreiheit, politische Entwicklungen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen für Frauen und deren Familien. Kurzum, um die #sichereGeburt und um den steinigen Weg,  zu einer neuen #Geburtskultur zu gelangen.
Der andere Teil meines Blogger-Ichs, die EinfachnurSilke-Autorin, kommt deutlich zu kurz. Das ist im Moment einfach so.

#eb2gether Frida hat zur Blogparade aufgerufen. Sie möchte gern die Gemeinschaft und den gegenseitigen Support von Elternbloggern in den Vordergrund rücken. Um den gegenseitigen Support geht es mir auch, vor allem um Aufklärung.
Gern Frida! Ich mache mit.

Ich habe keine Blogroll auf aberwehe. Aber ich lese Euch.

Jeden Tag finde ich Beiträge, die gut in das Themenfeld der sicheren Geburt passen. Es sind oft Einzelbeiträge und die Blogger haben den inhaltlichen Schwerpunkt ihres Blogs auf andere Alltagsangelegenheiten gelegt. Am Thema Geburt oder Schwangerschaft kommt keine(r) vorbei. Es ist das verbindende Element der Generation Eltern, es ist die elementare Grundlage der  Elternblogs. Denn wenn keine Kinder geboren werden, würden Eltern auch keine Eltern sein und hätten nichts aus ihrem Elternalltag zu berichten oder zu diskutieren. Nur über den Beginn ihrer neuen Rolle/Berufung schreiben recht wenige. Zu kurz scheint der Zeitraum von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu sein, als dass sich Blogs langfristig damit auseinandersetzen. Und sich über seine Geburtserfahrungen auszutauschen gehört noch zu den gesellschaftlichen Tabus. Das ist sogar teilweise verständlich, denn das Gebären ist ein sensibler Abschnitt in der Biografie. Ein Abschnitt mit lebenslangen Nachwehen.

Aber es gibt sie, die Blogbeiträge von Eltern, die als Support dienen können. Blogbeiträge, die mitfühlen lassen und den Blick über den eigenen Tellerrand erweitern. Wenn ich diese Beiträge in die Hände bekomme, dann teile ich sie über Facebook oder über Google+.  Bei einigen kommentiere ich mit, andere sende ich auch via E-Mail an Freunde und Bekannte. Aber auch ich komme gar nicht mehr hinterher so viel zu lesen, auch wenn ich mich als Follower an die Blogs gehangen habe und regelmäßig Updates erhalte. Manchmal frage ich mich, wie andere Blogger das wohl machen. Vor allem WANN sie das machen. Wie richten sie sich ihre Zeit ein, um alle paar Tage einen Beitrag zu schreiben und die ganzen abonnierten Beiträge  zu lesen?

Ok, lange Vorrede. Heute gibt es von mir eine kleine Übersicht von Beiträgen, die ich mit dieser Blogparade auch für meine Leser*innen zugänglich machen möchte. Es ist nur eine kleine Auswahl, denn es gibt viele gute Texte im Internet, geschrieben von Eltern, geschrieben von Müttern – aus Verzweiflung,  vor Glück oder zur Aufklärung gedacht.
Kennt ihr weitere Blogbeiträge, die in das Themenfeld #sichereGeburt passen? Dann kommentiert unter diesem Beitrag und verlinkt diese.

Geburtskultur – die Sicht der Blogger

Die Reihenfolge der folgenden Beiträge ist reine Willkür, die Auswahl auch. Sie ist nur eine winziger Ausschnitt. Los geht´s.

Sprache in der Geburtsmedizin. Sprache beeinflusst, wie wir uns selbst und andere sehen. Mit Sprache kann man geschickt manipulieren oder manipuliert werden. Auch in der sensiblen Phase der Schwangerschaft und der Geburt. Sanne, von meine Traumgeburt.de,  hat sich mit diesem Thema beschäftigt.

Brief an einen Oberarzt, die Gesundheitsminister oder die Frauen und Männer.
Iris ist Ärztin und wundert sich sehr, dass die einfachsten Erkenntnisse in der Geburtshilfe nicht umgesetzt werden. In ihrem Brief an einen Oberarzt formuliert sie klar, wo wir alle genau hinsehen müssen und wie der Hase eigentlich läuft.

Liebes krankes Geburtshilfesystem, wer auch immer Dich installiert hat, es ist vorbei!
Jobina schreibt, dass sie das Spiel schon lange nicht mehr mitspielt! Aber allein konnte sie den Todesstoß nicht versetzen. Nun ist die kritische Masse an Frauen gewachsen und kann gemeinsam den Sterbeprozess unseres Systems erleichtern. Stirb doch endlich, Geburtshilfesystem, verlangt sie.

Mein Kind ist ein Abrechnungsproblem, schreit Motherbirth in ihrem Rant.
Weitere Lügen und Intrigen aus dem Geburtsalltag einer Klinik findet ihr in diesem Blogbeitrag. Stöbert doch mal bei Motherbirth durch die weiteren Beiträge- es lohnt sich. Sie hat u.a. in den letzten Monaten ganz viele Gastbeiträge zum Stillen veröffentlicht.

Fremdbestimmt hat auch Frida, die Initiatorin der Blogparade, die Geburt ihres Kindes erlebt. Über diesen Beitrag bin ich vor einem Jahr auf sie aufmerksam geworden. Fremdbestimmte Geburt, überlastete Hebammen und unfreundliches Personal?! Nie wieder Krankenhaus – Geburt, meint Frida und schreibt sich ihren Kummer von der Seele.

Kristina hat zwei ihre Kinder per Kaiserschnitt auf die Welt begleitet. Natürliche Geburt nach Kaiserschnitt ist ihr Thema, und sie hat auf ihrer Seite viel dazu zu sagen. In diesem Beitrag geht es darum, wie wir mit Geburt und Tod umgehen. Es ist ein Spiegel unserer Gesellschaft!

Franziska ist noch recht neu in der Bloggerszene. 11 Tage vor dem errechneten Geburtstermin möchte ihre Gynäkologin die Geburt einleiten. Wie sie sich entschieden hat, könnt ihr nachlesen. Nachdem ich diesen Beitrag bei Facebook gepostet habe, ist auch eine größere Community darauf aufmerksam geworden und hat Franziska viele Leserinnen beschert. Vielleicht hat ihr diese Rückendeckungsenergie geholfen, die Geburt ihres Kindes zu einem Fest werden zu lassen. Ich hoffe, sie lässt uns bald daran teilhaben.

Über ein Tabuthema, das langsam aufgeweicht wird, schreibt Urnaturen.
Ihr wurde auch das Schöne der Geburt genommen. Das Rückgrat konnte man ihr damit nicht brechen. Sie gehört jetzt auch zu unserer kritischen Masse an Frauen, die sich für eine neue Geburtskultur stark machen. Sie meint, wer sich an Sicherheit klammern will, der geht mit Sicherheit in die Irre

Die Frage nach Schuld oder/und Verantwortung beschäftig mich schon lange, auch wenn ich ihr thematisch noch nicht so viel Raum auf meinem Blog gegeben habe. Auch Birdy befasst sich nach ihrer Kaiserschnitterfahrung damit und fragt sich, ob man als Frau nicht darauf vertrauen dürfe, dass in unserem besten Wissen und Gewissen entschieden wird?

Inge spricht nicht gern über ihre Hausgeburten und versucht niemanden davon zu überzeugen. Die Wahl des Geburtsortes – wie auch die des Geburtsmodus- ist persönlicher Natur. Auf jeden Fall muss sie eine freie Entscheidung sein. Auf umstandlos.com, dem Magazin für feministische Mutterschaft findet ihre viele kritische Beiträge zu Schwangerschaft, Kinderwunsch und Elternsein.

Und weil wir gerade bei Feminismus sind: Anja beschäftigt sich in diesem Beitrag mit der Frage, warum der Geburtsmodus nichts mit Feminismus zu tun hat.
„Ich finde es schlimm dass der Feminismus der Zukunft offenbar auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden soll. Mütter werden von sogenannten Feministen gedrängt auf keinen Fall zu Stillen, die Kinder möglichst früh fremd betreuen zu lassen und nun auch noch nicht mehr natürlich zu gebären. Statt den Trend zum neuen Vater, zu sozialen Netzwerken und neuem generationenübergreifenden Wohnen aufzunehmen und zu fördern sollen die Kinder gefälligst aufhören die Frauen zu unterdrücken- wie verrückt ist das denn bitte?!?“

So, jetzt habt ihr Lesestoff. Ich hoffe ich konnte euch inspirieren, informieren und aufklären. Denn das ist mein Blogziel.

Herzliche Grüße,
Silke von Elternstimme sichereGeburt


5 Kommentare

  1. Carola Hauck · · Antworten

    Danke liebe Silke,das sind tolle Themen!! Lieben Gruß, Carola

    Gefällt 2 Personen

  2. Liebe Silke! Danke für die Erwähnung und die ganzen Lesetipps 🙂 Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

  3. Vielen lieben Dank für die tolle Zusammenstellung!

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    1. Danke, dass du hierher gefunden hast, Tanja. Dich lese ich übrigens auch 🙂

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      1. Hihi, schön! Danke fürs Lesen! 😘

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